Campingplatz Gülser Moselbogen in Koblenz
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Campingplatz Gülser Moselbogen

- Presseecho -
 
   
 
SWR 4 – Radiobeitrag - „ Es muss nicht immer Schwarzwald sein “
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Beitrag: Es muss nicht immer Schwarzwald sein
Autor: extern Media GmbH/Tim Kullmann
Datum: 29.07.2005
Quelle: RLP Touristik, Verband Campingplatzbesitzer, eigen Recherche


Anmoderationsvorschlag
Mit Beginn der Sommerferien verlassen viele Rheinland-Pfälzer fluchtartig das Land. In alle Herren Länder schwärmen sie aus. Nach Amerika, Spanien oder Kroatien. Das Rheinland-Pfalz auch einiges zu bieten hat, vergessen viele. Dafür entdecken unsere Nachbarn aus den Niederlanden und Belgien zum Beispiel Eifel, Hunsrück und Westerwald als Urlaubsziel. Auf den Campingplätzen im Wiedtal oder an der Mosel sind deshalb im Moment besonders viele gelbe Nummernschilder zu sehen. Tim Kullmann berichtet.

Beitrag
Die Wohnmobile und Zelte auf dem Campingplatz am Moselbogen in Koblenz Güls stehen in Reih und Glied. Holländische Satzfetzen fliegen durch die Luft. Die Camper sitzen beim morgendlichen Kaffee. So wie Familie Kampstaich aus der Nähe von Utrecht. Das Ehepaar sitzt gemütlich in Klappstühlen vor dem Wohnwagen und genießt den Blick auf die Mosel.

Ton1, 21sek, Mann und Frau
Sehr gut. Das ist das zweite Mal das wir hier sind. Die Natur ist schön und wir gehen nach Koblenz um alles zu gucken./Ganz schön allein das Wetter ist nicht so gut. Etwas bewölkt und keine Sonne aber man kann viele schöne Orte besuchen. Viele Burgen und Schlösser.


Das den Touristen aus den Niederlanden die alten Gemäuer und romantischen Flusstäler gefallen, hat auch Campingplatzmitarbeiter Robert Sonntag festgestellt. Immer mehr Gäste finden deshalb den Weg zu ihm an die Mosel.

Ton2, 15sek
Sie haben hier einmal die Kombination aus wunderbarer Natur. Mit Mosel, mit vielen Radwegen und Weinbergen. Gleichzeitig aber auch die Angebote aus der Großstadt. Aus Koblenz direkt. Was die Gäste aus den Benelux Ländern angeht, haben wir eine Steigerung zu verzeichnen. Das wird stetig mehr.


Das haben auch die rheinland-pfälzischen Fremdenverkehrs- und Beherbergungsbetriebe registriert. Im ersten Halbjahr dieses Jahres kamen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems über 2,4 Millionen Gäste in die Region. Das sind über drei Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. Und viele kommen aus dem benachbarten Ausland. Ursel Dauenhauer von Verband der Campingplatzunternehmer Rheinland Pfalz und Saarland weiß genau was die Touristen suchen.

Ton3, 22sek
Die Niederlande sind doch, da es Küstenlandschaft ist, sehr flach. Und bei uns wenn sie in die Eifel gehen, oder an die Mosel, das ist schon eine Landschaft die wirklich anziehend ist für die Niederländer. Sie ist gut zu erreichen. Mal ein bisschen Berge zu steigen oder mit dem Fahrrad ein paar Hügel zu erklimmen ist doch was anderes als bloß in der Ebene zu fahren.


Aber manchmal wird es doch etwas anstrengender. Zum Beispiel im Naturpark Rhein-Westerwald. An den Fluss Wied und zwischen kleinen Bergen versteckt liegt der Ferienpark Bürder. Manfred Düllberg ist hier der Chef. Zum Fahrrad fahren kommen die wenigsten seiner Gäste aus den Niederlanden ins Wiedtal.

Ton4, 12sek
Die Landschaft ist sehr schön hier. Das Wiedtal ist ein schönes Gebiet. Aber die Berge sind zu steil. Sechs, sieben Prozent. Das ist für die Tour de France. Für Jan Ullrich aber nichts für uns.


Das ist wohl auch der Grund warum Familie Masseie aus den Nähe von Utrecht ihre Fahrräder immer noch auf dem Autodach stehen hat. Seit gut einer Woche ist das junge Ehepaar mit den beiden kleinen Töchtern bereits in Bürder. Auf das Rad fahren verzichtet Vater Gerd gerne.

Ton5, 16sek
Da steigt dann ein bisschen die Herzfrequenz. Wir sind nicht Holland oder Plattdeutschland. Wir liegen schon im Naturpark Rhein-Westerwald. Da ist schon alles etwas hügeliger. Camping ist heute immer noch eine Sache die sehr, sehr naturverbunden ist. Wo die Familie insbesondere mit den Kindern sehr viel Spaß haben kann.
 
 
 
Dieser Beitrag wurde uns von der extern Media GmbH zur Verfügung gestellt
 
 
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